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Tafel 1: Raubvögel : Geier: In Schubert Lehrbuch von 1841 werden zunächst Geier vorgestellt.

Tafel 1: Raubvögel : Geier: In Schubert Lehrbuch von 1841 werden zunächst Geier vorgestellt.

Der ägyptische Aasgeier Schubert 1841

Der ägyptische Aasgeier Schubert 1841

Geier in der Serengeti: Geier ist die Bezeichnung für eine Reihe meist großer bis sehr großer Arten der Greifvögel (Accipitriformes), die meist überwiegend oder ausschließlich Aas fressen. In den Anfängen der zoologischen Systematik waren die damals bekan

Geier in der Serengeti: Geier ist die Bezeichnung für eine Reihe meist großer bis sehr großer Arten der Greifvögel (Accipitriformes), die meist überwiegend oder ausschließlich Aas fressen. In den Anfängen der zoologischen Systematik waren die damals bekannten bzw. wahrgenommenen Arten der Geier zusammen mit der Harpyie noch in der Gattung Vultur (lat. „Geier“) vereint. Heute verteilen sie sich auf mehrere Gattungen in mehreren Familien und Unterfamilien, die, nachgewiesen durch Vergleiche von Gensequenzen, jeweils nicht unmittelbar miteinander verwandt sind.  Die „Geier“ bilden folglich kein Monophylum und ihre ähnliche Lebensweise und das teilweise ähnliche Äußere sind auf konvergente Evolution zurückzuführen.

Neuweltgeier z. B. Truthahngeier: Der Truthahngeier (Cathartes aura) ist eine Art aus der Familie der Neuweltgeier. Charakteristisch für diesen fast vollständig schwarz gefiederten Geier sind die langen, breiten Flügel, der lange gerundete Schwanz, die im

Neuweltgeier z. B. Truthahngeier: Der Truthahngeier (Cathartes aura) ist eine Art aus der Familie der Neuweltgeier. Charakteristisch für diesen fast vollständig schwarz gefiederten Geier sind die langen, breiten Flügel, der lange gerundete Schwanz, die im Flug weit gespreizten Handschwingen und der kleine, unbefiederte rote Kopf. Von allen Arten der Familie hat er das größte Verbreitungsgebiet. Es gibt vier Unterarten, C. a. aura, C. a. jota, C. a. ruficollis und C. a. septentrionalis. Die Art gilt als nicht gefährdet und ist relativ zahlreich.

Altweltgeier z. B. Mönchsgeier auf Mallorca: Der Mönchsgeier oder Kuttengeier (Aegypius monachus) ist eine Vogelart, die zu den Altweltgeiern (Aegypiinae) gehört. Er ist über einen Meter lang, damit noch größer als der Gänsegeier (Gyps fulvus) und somit n

Altweltgeier z. B. Mönchsgeier auf Mallorca: Der Mönchsgeier oder Kuttengeier (Aegypius monachus) ist eine Vogelart, die zu den Altweltgeiern (Aegypiinae) gehört. Er ist über einen Meter lang, damit noch größer als der Gänsegeier (Gyps fulvus) und somit nach dem Bartgeier (Gypaetus barbatus) der zweitgrößte Greifvogel Europas. Er brütet vorwiegend in wilden Bergwäldern und kommt in Europa fast nur noch auf der Iberischen Halbinsel, auf Mallorca und auf der südlichen Balkanhalbinsel vor. Man unterscheidet keine Unterarten.

Sekretärsvogel:  Der Sekretär (Sagittarius serpentarius) ist eine große Greifvogelart, die weite Teile des afrikanischen Kontinents südlich der Sahara bewohnt. Er besiedelt offene und halboffene Savannenlandschaften und ernährt sich überwiegend von Großin

Sekretärsvogel:  Der Sekretär (Sagittarius serpentarius) ist eine große Greifvogelart, die weite Teile des afrikanischen Kontinents südlich der Sahara bewohnt. Er besiedelt offene und halboffene Savannenlandschaften und ernährt sich überwiegend von Großinsekten und kleinen Säugetieren, die er mit Fußtritten der langen Beine tötet. Aber auch andere Kleintiere gehören zu seiner Beute. Unter anderem ist er auch in der Lage, giftige Schlangen zu erjagen. In Gebieten mit günstigen Bedingungen besetzen manche Paare über viele Jahre ein Revier, anderswo lebt die Art stark nomadisch. Bruten finden meist zur Regenzeit statt, wenn die meiste Nahrung verfügbar ist. In den Kronen niedriger Bäume werden dann große Nestplattformen errichtet, die denen von Störchen ähneln. Aufgrund starker Bestandsrückgänge wird die Art von der IUCN als gefährdet (“vulnerable”) angesehen. Wegen seines einzigartigen Körperbaus, der zum Teil eher an Seriemas, Trappen oder Kraniche erinnert und ihn von allen anderen Greifvögeln unterscheidet, wird der Sekretär in eine eigene, monospezifische Familie gestellt. Manche Autoren gehen sogar so weit, ihm eine eigene Ordnung Sagitariiformes zuzuweisen. Meist wird er heute jedoch bei den Greifvögeln (Accipitriformes) als eigene Familie geführt. Beschreibung:  Der Sekretär ist ein sehr großer, oft am Boden schreitender Greifvogel, der wegen seiner langen, stelzenartigen Beine an Trappen oder Kraniche erinnert. Er ist mit etwa 1,20 m Höhe im Stehen etwa kranichgroß. Die Körperlänge liegt zwischen 125 und 150 cm, das Gewicht zwischen etwa 2,3 und 4,3 kg. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 1,91 und 2,15 m, die Flügellänge zwischen 610 und 675 mm. Der verhältnismäßig kleine Kopf wirkt adlerähnlich mit recht großen Augen und hakenförmigem, blaugrauem Schnabel, gelber Wachshaut und einer lebhaft orangen, nackten Hautpartie um das Auge. Im Unterschied zu anderen Greifvögeln sind die oberen Lider lang bewimpert. Das Nackengefieder ist zu einer charakteristischen, langen und schütteren Haube verlängert, die aufgestellt oder an den Nacken angelegt werden kann. Die einzelnen Federn sind zur Spitze hin schwarz und spatelförmig. Möglicherweise geht der Name „Sekretär“ auf dieses Merkmal zurück, da die Federn der Haube wie hinter das Ohr gesteckte Federkiele wirken.  Der Hals ist recht kurz, sodass der Vogel damit nur bis zum Intertarsalgelenk reicht und sich komplett herabbücken muss, um den Boden zu erreichen. Die langen, dunkelrosa Beine sind bis zum Intertarsalgelenk mit schwarzen „Hosen“ befiedert. Der Tarsometatarsus ist zwischen 27,8 und 34,2 cm lang und mit kräftiger, grober Schuppung versehen, die insbesondere die Vorderseite schützt. Die Zehen sind kurz und kräftig mit ebenso kurzen, herabgebogenen Krallen. Sie erreichen nur etwa ein Fünftel der Länge derer von Adlern vergleichbarer Größe. Die beiden äußeren Vorderzehen sind gleich lang, die Hinterzehe sehr viel kleiner. Der Sekretär kann mit seinen Füßen nicht greifen, sondern tötet die Beute mit Tritten oder Schlägen von oben. Verbreitungsgebiet: Das Verbreitungsgebiet des Sekretärs erstreckt sich über große Teile der Afrotropis, wobei die Art im Regenwaldgürtel, am Horn von Afrika und auf Madagaskar fehlt. Es reicht vom südlichen Mauretanien, Senegal, Gambia und dem nördlichen Guinea ostwärts durch Mali, Burkina Faso, Ghana, Togo, Benin, die südlichen Regionen von Niger, Tschad, Sudan und die nördlichen Regionen Nigerias, Kameruns und der Zentralafrikanischen Republik bis nach Äthiopien und ins nordwestliche Somalia. Südwärts verläuft es durch den Nordosten und Südosten der Demokratischen Republik Kongo, durch Uganda, Kenia und Tansania sowie von Angola, Sambia, Malawi und Mosambik bis zum Kap der Guten Hoffnung. Bestandsentwicklung: Aufgrund starker Bestandsrückgänge im gesamten Verbreitungsgebiet wird der Sekretär von der IUCN mittlerweile als gefährdet (“vulnerable”) eingestuft. Zuverlässige Angaben gibt es nicht, aber der Bestand dürfte einige zehntausend Paare nicht übersteigen. Besonders prekär ist die Lage in Westafrika, wo es seit Jahren keine Beobachtungen mehr gab und die Art vermutlich zu den bedrohtesten Greifvögeln zählt. In Ost- und Nordostafrika ist der Sekretär lokal häufig. Gute Bestände gibt es in Schutzgebieten, aber auch in der Kulturlandschaft mit Ackerbau, wo die Art teils sehr günstige Bedingungen vorfindet. Vielerorts gibt es offenbar aber auch starke Rückgänge, die meist auf die negativen Auswirkungen zunehmender Besiedelung und Landnutzung zurückzuführen sind. Die Art wird meist nicht übermäßig stark verfolgt, reagiert aber empfindlich auf Störungen.  Wichtige Maßnahmen zur Erhaltung der Art wären ein umfassendes Monitoring, um die Populationszahlen und Bestandstrends besser beurteilen zu können. In Gegenden mit starken Rückgängen ist eine Sensibilisierung der Bevölkerung sowie eine genauere Untersuchung der Ursachen erforderlich. Verfolgung, Fang und Handel müssen, wo nötig, unterbunden werden.

Schubert 1841 Der Kranichgeier Sekretär

Schubert 1841 Der Kranichgeier Sekretär

Harpyie in Nicaragua:  Die Harpyie (Harpia harpyja)  ist eine sehr große, kräftig gebaute Greifvogelart. Die Art bewohnt die tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas und ernährt sich dort vor allem von Faultieren und Affen. Die Gattung Harpia ist monotyp

Harpyie in Nicaragua:  Die Harpyie (Harpia harpyja)  ist eine sehr große, kräftig gebaute Greifvogelart. Die Art bewohnt die tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas und ernährt sich dort vor allem von Faultieren und Affen. Die Gattung Harpia ist monotypisch mit der Harpyie als einziger Art.Beschreibung: Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen, und finden sich in sehr ähnlicher Form zum Beispiel auch bei Habicht und Sperber. Die Harpyie stellt hinsichtlich Größe und Gewicht ein Extrem dieses Typs dar.Sie erreicht eine Körperlänge von 89 bis 110 cm und eine Flügelspannweite von 1,76 bis 2,01 m. Der Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich Körpergröße und -gewicht ist sehr groß. Männchen wiegen 4,0 bis 4,8 kg und haben eine Flügellänge von 543 bis 580 mm, Weibchen erreichen ein Gewicht von 6,0 bis 9,0 kg und eine Flügellänge von 583 bis 626 mm. Beine, Zehen und Krallen sind außerordentlich kräftig, die Hinterkralle kann bis zu sieben Zentimeter lang sein. Sie erreicht eine Körperlänge von 89 bis 110 cm und eine Flügelspannweite von 1,76 bis 2,01 m. Der Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich Körpergröße und -gewicht ist sehr groß. Männchen wiegen 4,0 bis 4,8 kg und haben eine Flügellänge von 543 bis 580 mm, Weibchen erreichen ein Gewicht von 6,0 bis 9,0 kg und eine Flügellänge von 583 bis 626 mm. Beine, Zehen und Krallen sind außerordentlich kräftig, die Hinterkralle kann bis zu sieben Zentimeter lang sein. Sie erreicht eine Körperlänge von 89 bis 110 cm und eine Flügelspannweite von 1,76 bis 2,01 m. Der Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich Körpergröße und -gewicht ist sehr groß. Männchen wiegen 4,0 bis 4,8 kg und haben eine Flügellänge von 543 bis 580 mm, Weibchen erreichen ein Gewicht von 6,0 bis 9,0 kg und eine Flügellänge von 583 bis 626 mm. Beine, Zehen und Krallen sind außerordentlich kräftig, die Hinterkralle kann bis zu sieben Zentimeter lang sein. Verbreitungsgebiet: Das Verbreitungsgebiet der Harpyie erstreckt sich von Süd-Mexiko über ganz Mittelamerika und das nördliche und mittlere Südamerika bis Süd-Brasilien und Nordost-Argentinien. In diesem großen Gebiet bewohnt die Harpyie die subtropischen Wälder und die tropischen Regenwälder des Flach- und Hügellandes bis in etwa 900 m Höhe, lokal auch bis 2000 m Höhe.Bestandsentwicklung:  Mittelfristig ist die Harpyie vor allem durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, insbesondere durch Brandrodung, sowie durch direkte Bejagung bedroht. Sie ist aufgrund ihrer großen Raumansprüche nirgendwo häufig anzutreffen und kann wegen ihrer geringen Reproduktionsrate Verluste durch die Jagd nur sehr langsam ausgleichen. Die Harpyie kann auch in einer durch Rodungen stark fragmentierten Landschaft überleben, solange die verbliebenen Waldinseln groß genug sind; hier ist sie jedoch durch Bejagung besonders gefährdet. Langfristig wird sie vermutlich nur überleben, wenn es gelingt, ausreichend große Flächen des tropischen Regenwaldes unter Schutz zu stellen. Die Harpyie wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN als Art der Vorwarnliste (Near Threatened) geführt.

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